Cathie Wood bekräftigt Prognose von 1,25 Millionen Dollar für Bitcoin

Die CEO von ARK Invest, Cathie Wood, hat ihre optimistische Prognose verteidigt, dass Bitcoin in den nächsten fünf Jahren einen Wert von 1,25 Millionen $ erreichen könnte. Sie argumentiert, dass institutionelle Investitionen, die Substitution von Gold durch digitale Werte und die festgelegte Knappheit von Bitcoin die zentralen Säulen dieser Vorhersage sind.
In einem Interview mit Fox Business erklärte Wood, dass die Prognose von 1,25 Millionen $ das optimistische Szenario von ARK darstellt, während das Basisszenario näher bei 750.000 $ liegt. Sie betonte, dass mehrere Faktoren zu dieser aggressiveren Zielsetzung führen: Jüngere Investoren sehen Bitcoin als digitalen Wertspeicher, Nutzer in Schwellenländern suchen Schutz vor monetärer Instabilität, und Vermögensverwalter beginnen, Kryptowährungen als eigenständige Anlageklasse zu betrachten.
Wood hob hervor, dass die institutionelle Adoption der größte Treiber sei. Bitcoin sei eine neue Anlageklasse mit geringer Korrelation zu anderen Anlageklassen, was es für Vermögensverwalter attraktiv mache, da es die risikoadjustierten Renditen über die Zeit erhöhen könnte.
Gründe für den möglichen Anstieg von Bitcoin auf 1,25 Millionen Dollar in fünf Jahren
Die Argumentation für eine Zuteilung von Bitcoin steht im Zentrum der Bitcoin-These von ARK. Wood sieht Bitcoin nicht nur als spekulatives Investment, sondern auch als potenziellen Ersatz für Gold, da jüngere Generationen eher zu digitalen Wertspeichern greifen. Sie bezeichnete Bitcoin zudem als "Versicherungspolice", insbesondere in Schwellenländern, die mit fiskalischer und monetärer Vernachlässigung oder Korruption konfrontiert sind.
Wood verknüpfte das Wachstumspotenzial von Bitcoin auch mit dem expandierenden Stablecoin-Markt. Sie argumentierte, dass Stablecoins die globale Verbreitung des Dollars stärken könnten, da große, dollar-gestützte Token hauptsächlich durch US-Staatsanleihen abgesichert sind.
Gleichzeitig sieht Wood eine Verschiebung der Vermögensallokation hin zu Bitcoin und anderen Krypto-Assets, da diese eine geringe Korrelation zu traditionellen Märkten aufweisen.
Regulierung war ein weiteres wichtiges Thema. Wood erwähnte, dass der GENIUS Act und möglicherweise der CLARITY Act einen Rahmen schaffen könnten, der es Institutionen ermöglicht, aggressiver in den Kryptomarkt einzusteigen. Sie bemerkte, dass die Regierung den CLARITY Act bis zum 4. Juli abschließen möchte, war sich jedoch unsicher, ob dieser Zeitplan eingehalten wird.
Wood betonte auch die Angebotsmechanik von Bitcoin im Vergleich zu Gold. Etwa 20 Millionen Bitcoin wurden bereits von den insgesamt 21 Millionen möglichen Einheiten geschürft, während das Goldangebot jährlich um etwa 1% steigt und sich bei Preissteigerungen weiter erhöhen könnte.
Wood räumte ein, dass es Diskussionen über die Performance von Bitcoin im Vergleich zu Gold in Zeiten makroökonomischen Stresses gibt, argumentierte jedoch, dass die Beziehung zwischen den beiden Vermögenswerten über längere Zeiträume schwach bleibt. Sie sieht, dass Gold in den letzten Zyklen Bitcoin voraus war, glaubt jedoch, dass sich die Rollen nun umkehren könnten, da Bitcoin an Dynamik gewinnt, während Gold schwächer wird.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notierte Bitcoin bei 75.034 $.

