Tragisches Unglück in Indien: Suche nach Absturzursache läuft auf Hochtouren
Ein verheerender Flugzeugabsturz in Indien hat über 240 Menschenleben gefordert, während die Suche nach der Ursache für das Unglück begonnen hat. Premierminister Narendra Modi hat den Absturzort im Nordwesten des Landes besucht und im Krankenhaus den einzigen Überlebenden des Flugzeugunglücks getroffen, wie lokale Medien berichten. Die Fluggesellschaft Air India steht dabei im Mittelpunkt der Untersuchungen, nachdem eine Boeing 787-8 kurz nach dem Start in ein Wohngebiet nahe dem Flughafen von Ahmedabad gestürzt war.
Der Flug AI171 war mit 242 Personen an Bord auf dem Weg nach London, als er in die Katastrophe segelte. Ausschließlich ein Passagier überlebte das Unglück. Während die genaue Zahl der Todesfälle am Boden noch unbekannt ist, wird über mindestens 265 Todesopfer spekuliert. "Der Ort der Zerstörung stimmt traurig", ließ Modi auf der Plattform X verlauten und nannte den Unfall eine "unvorstellbare Tragödie".
Die Ursache des Absturzes wirft bisher viele Fragen auf. Bergungsteams suchen nach Wrackteilen, die Aufschluss über die Ursachen geben könnten. Berichte über das Auffinden eines Flugschreibers bleiben bisher unbestätigt. Sowohl die britische Flugunfallbehörde AAIB als auch der Flugzeughersteller Boeing haben Unterstützung in den Ermittlungen angeboten.
Beach einem Augenzeugen zufolge ein Bild des Schreckens: Überall Leichen und zerborstene Flugzeugteile. Die Maschine traf ein Wohnheim für Mediziner, wobei mindestens fünf Medizinstudenten ums Leben kamen. Die Polizei meldet eine unbestimmte Zahl von Verletzten, während die Rettungskräfte weiterhin mit Bergungsarbeiten beschäftigt sind.
Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt betont die Bedeutung der Auswertung der Blackbox für die Aufklärung des Unglücks. Der Überlebende des Flugs AI171 hatte laut Experten unerklärliches Glück. Trotz des tragischen Vorfalls bleibt das Flugzeug das sicherste Verkehrsmittel, so Großbongardt. Die Investitionen in die Sicherheit neuer Modelle durch die Hersteller untermauern diese Einschätzung.

