Technologische Zuversicht trifft geopolitische Unsicherheiten: Gemischte Signale aus Fernost
Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost zeigten zur Wochenmitte ein unscharfes Bild ohne klare Richtung. Während die Börsen auf dem chinesischen Festland und in Hongkong von einem positiven Trend erfasst wurden, setzten sich in Japan und Australien die Verluste fort.
Der Optimismus in Bezug auf Chinas verstärkte Anstrengungen zur Erreichung technischer Unabhängigkeit verlieh insbesondere Technologiewerten in Shanghai und Hongkong Aufwind. Die chinesische Regierung kündigte an, die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz weiter voranzutreiben und technologische Durchbrüche anzustreben, was zu einer positiven Marktstimmung beitrug.
Der CSI-300-Index, der die chinesischen Festlandbörsen abbildet, stieg um 0,09 Prozent auf rund 4.723 Punkte. Der Hang-Seng-Index in Hongkong verzeichnete einen Anstieg von 0,37 Prozent und erreichte 26.585 Zähler.
Dennoch überwogen an den fernöstlichen Handelsplätzen die Bedenken über die zunehmenden geopolitischen Unsicherheiten und den anhaltenden Ausverkauf am japanischen Anleihemarkt. In Tokio schloss der Leitindex Nikkei 225 mit einem Verlust von 0,41 Prozent bei 52.774,64 Punkten. Der australische S&P/ASX 200 fiel um 0,37 Prozent auf 8.782,87 Punkte.

