Tauwetter in Sicht: Neue Gespräche zwischen den USA und Russland
Im Moskauer Machtzirkel zeigt man sich zufrieden über das Telefonat zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem US-amerikanischen Pendant Donald Trump, gefolgt von dessen Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Konstantin Kossatschow, eine führende Stimme der russischen Außenpolitik und Vizevorsitzender des Föderationsrats, äußerte auf Telegram Zuversicht über eine mögliche Annäherung in der festgefahrenen Lage. Die US-amerikanische Verhandlungsposition wurde von ihm als ausbalanciert und gezielt gelobt.
Laut Kossatschow liegt die Hauptverantwortung für die Lösung des Konflikts bei den USA und Russland, während die europäische Rolle wenig konstruktiv eingeschätzt wird. Er skizzierte zwei bedeutende Verhandlungsstränge, die sich aus dem Gespräch zwischen Putin und Trump ergeben: Sicherheitspolitik und wirtschaftliche Themen stehen im Fokus. Die Effizienz der europäischen und ukrainischen Dialoge hingegen bewertet er als unzureichend.
Das Treffen von Trump und Selenskyj brachte bisher keine konkreten Fortschritte in sensiblen Fragen, insbesondere hinsichtlich der umstrittenen ukrainischen Gebiete, die trotz kriegerischer Bemühungen seitens Russlands seit fast vier Jahren weiterhin umstritten sind. Diese ungelöste Frage bleibt ein Schwerpunkt künftiger Verhandlungen.

