Strategische Allianz: SAP und Fresenius transformieren das Gesundheitswesen mit KI
Deutschlands führender Softwareanbieter SAP und der Krankenhausbetreiber Fresenius haben eine strategische Partnerschaft ins Leben gerufen, um gemeinsam die Nutzung von künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen entscheidend voranzutreiben. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit soll eine innovative Plattform entstehen, die vernetzte und datenbasierte Gesundheitsprozesse ermöglicht, wie Fresenius in Bad Homburg verkündete. Ziel ist es, innerhalb der nächsten Jahre einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag in dieses ambitionierte Projekt zu investieren.
Michael Sen, CEO von Fresenius, betont, dass die Integration von Daten und KI den Arbeitsalltag von Ärzten und Krankenhauspersonal revolutionieren soll, indem sie die Behandlung von Patientinnen und Patienten effizienter gestaltet. Fresenius Helios, als größter Klinikbetreiber Deutschlands, behandelt jährlich rund 5,5 Millionen Menschen in über 80 Krankenhäusern und etwa 220 medizinischen Versorgungszentren. International ist das Unternehmen durch die Tochtergesellschaft Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika vertreten.
Die Rolle der KI in der Medizin gewinnt zunehmend an Bedeutung, insbesondere bei der Diagnose und Entscheidungsfindung in bildgebenden Verfahren. Bei Fresenius sollen durch den Einsatz von KI präzisere diagnostische Entscheidungen getroffen und klinische Abläufe beschleunigt werden. Dennoch bleibt die letztendliche Behandlungsentscheidung beim medizinischen Personal.
Christian Klein, CEO von SAP, äußert sich optimistisch über die künftige Kooperation mit Fresenius, die eine globale, datenbasierte Gesundheitsplattform inklusive sicherem Umgang mit sensiblen Patientendaten schaffen soll. Diese technologisch fortschrittliche Grundlage zielt darauf ab, weltweit neue Maßstäbe für Datenhoheit, Sicherheit und Innovation im Gesundheitssektor zu setzen und den Kliniken den sicheren Einsatz von KI zu ermöglichen.

