Störung im Schienenverkehr im Norden: Reisende müssen improvisieren
Eine defekte Oberleitung in Uelzen hat am Morgen zu erheblichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr zwischen Hamburg und Berlin geführt. Laut Angaben der Deutschen Bahn fielen sämtliche Zugverbindungen auf dieser Strecke aus.
Reisende wurden angehalten, über die Route Hamburg-Hannover auszuweichen, die jedoch mit Verspätungen von bis zu 50 Minuten und Ausfällen einzelner Verbindungen zu kämpfen hatte. Während der ICE auf dieser Alternativstrecke die vorgesehenen Haltestellen Celle, Uelzen und Lüneburg nicht bediente, herrschte auch bei der genauen Dauer der Reparaturarbeiten an der Oberleitung Unklarheit.
Eine Bahnsprecherin konnte hierzu keine präzisen Angaben machen. Fahrgästen, die von den Ausfällen betroffen waren, wurde geraten, ihre geplanten Reisen vorab zu überprüfen und sich über aktuelle Zugverbindungen zu informieren. Kurzfristig wurden Kulanzregelungen kommuniziert, die es Inhabern von Fahrkarten mit Zugbindung ermöglichten, auch auf andere Verbindungen auszuweichen oder an einem anderen Tag zu reisen.

