Steinmeiers Gedenken in Gernika: Ein Symbol der Versöhnung und Mahnung der Geschichte
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender beenden ihren Staatsbesuch in Spanien mit einer bedeutenden Geste in Richtung Vergangenheit und Zukunft. Ihr Besuch im Baskenland mit einem Halt in der historischen Stadt Gernika steht im Zeichen des Gedenkens an die Opfer des verheerenden deutschen Bombenangriffs von 1937 während des spanischen Bürgerkriegs.
Damals legten Flugzeuge der deutschen "Legion Condor" die Stadt in Schutt und Asche, wobei ein Großteil der Bevölkerung ums Leben kam. Mit Schätzungen von 300 bis 1.500 Toten gilt dieser Angriff als der erste massive Bombenangriff dieser Art auf Zivilisten in Europa. Pablo Picassos berühmtes Gemälde "Guernica", inspiriert von der Zerstörung, wird zu einem dauerhaften Symbol gegen den Krieg.
Beim Staatsbankett in Madrid bekannte sich Steinmeier zu der "schweren Schuld" Deutschlands und betonte die Bedeutung der Erinnerung an Gernika als Mahnung für Frieden und Menschenrechte. König Felipe VI. drückte seine Anerkennung aus und bezeichnete Steinmeiers geplante Geste als "von großer symbolischer Tragweite und der Versöhnung". Er wird Steinmeier bei seinem Besuch im Baskenland begleiten.

