SPD und Masken: Politische Spannungen und taktische Finessen
In einem bemerkenswerten politischen Zug lässt der Generalsekretär der SPD nun einen Masken-Untersuchungsausschuss gegen den ehemaligen Gesundheitsminister Jens Spahn nicht mehr kategorisch ausschließen. Diese Entwicklung könnte von der gesamten Union als strategisches Manöver des Koalitionspartners interpretiert werden.
Fragen drängen sich auf: Ist die SPD in einer solch prekären Lage, dass sie den Oppositionsmodus innerhalb der Koalition aktivieren muss? Oder steckt ein taktisch klug kalkulierter Schachzug dahinter, durch den am Vorabend einer entscheidenden Bundestagsabstimmung über die SPD-Verfassungsgerichtskandidatin der Union subtiler Druck gemacht werden soll?
Allerdings wäre es angebracht, die SPD an einen wesentlichen Aspekt zu erinnern: Karl Lauterbach, der künftige Gesundheitsminister der Partei, hat mit seiner beharrlichen Befürwortung von Lockdowns einen erheblichen finanziellen Einfluss auf die Steuerzahler ausgeübt, der nicht ignoriert werden sollte.

