Spannungen an den Märkten: Dax bleibt auf Talfahrt
Der Dax verzeichnete zur Mitte der Woche den fünften Verlusttag in Folge. Auch wenn Inflationssignale aus den USA kurzzeitig einen Anstieg des deutschen Leitindex bewirkten, führten Spekulationen hinsichtlich einer möglichen Entlassung des US-Notenbankchefs Jerome Powell zu vermehrter Unruhe unter den Investoren. Der Dax schloss letztlich mit einem Rückgang von 0,21 Prozent bei 24.009,38 Punkten.
Während die US-Verbraucherpreisdaten vom Vortag noch auf anhaltenden Inflationsdruck hingedeutet hatten, brachten die jüngsten Zahlen eine kurzzeitige Erholung bei den Anlegern. Die Erzeugerpreise dienen als Indikator für Verbraucherpreisbewegungen, welche wiederum die Grundlage für die Zinspolitik der US-Notenbank Fed bilden. Derzeit spekuliert der Markt darauf, dass die Fed die Leitzinsen in diesem Jahr zumindest einmal reduzieren könnte, was Aktien im Verhältnis zu festverzinslichen Papieren vergleichsweise attraktiver machen würde.
Zusätzlich steht der Handelskonflikt zwischen den USA und der Europäischen Union weiterhin im Fokus. US-Präsident Donald Trump sprach jüngst von Fortschritten, blieb jedoch Details schuldig. Marktteilnehmer richten ihr Augenmerk mehr auf die direkten Folgen der Zölle als auf die öffentlichen Äußerungen, erklären Börsenexperten.

