Solide Performance bei Knorr-Bremse trotz Herausforderungen
Der Bremsenhersteller Knorr-Bremse zeigt sich im dritten Quartal robust, obwohl das Lkw-Geschäft weiterhin stockt und Währungseffekte belasten. Ein Rückgang des Umsatzes um 1,4 Prozent auf 1,88 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr verdeutlicht die aktuellen Herausforderungen des in München ansässigen Unternehmens, das im MDax gelistet ist. Bereinigt man jedoch den Umsatz um Währungs- und Übernahmeeffekte, wäre dieser um 2,7 Prozent gestiegen, was das Potenzial und die solide Nachfrage nach Knorr-Bremse-Produkten unterstreicht.
Trotz dieser Widrigkeiten konnte das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) eine erfreuliche Steigerung von knapp sieben Prozent auf 251 Millionen Euro verzeichnen, was die dazugehörige Marge um einen Prozentpunkt auf 13,3 Prozent anhob. Dies übertraf die Erwartungen der Analysten und zeigt die Fähigkeit von Knorr-Bremse, effektiv mit den aktuellen Marktbedingungen umzugehen.
Der Nettogewinn kletterte auf 153 Millionen Euro, verglichen mit 140 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Management hat das Vertrauen in die eigene Strategie bekräftigt, indem es die bestehende Prognose für das Gesamtjahr bestätigte.

