Siemens Healthineers kämpft mit starken Euro und Zollbelastungen

Der jüngste Quartalsbericht von Siemens Healthineers brachte für das Unternehmen einen holprigen Verlauf auf dem Börsenparkett mit sich. Während die Aktie in den frühen Morgenstunden noch einen festen Start hinlegte, geriet sie im Laufe des Handelstags zunehmend unter Druck. Hauptverantwortlich dafür sind der starke Euro und anfallende Zölle, die das Geschäft des Medizintechnik-Konzerns belasten. Die Reaktionen aus Analystenkreisen auf die vorgelegten Zahlen fielen unterschiedlich aus, generell zeigte man sich jedoch wenig beeindruckt.
Am Nachmittag rutschte der Aktienkurs um 2,6 Prozent auf 41,68 Euro ab, was sie im vergleichsweise stabilen DAX auf die hinteren Ränge verweiste. Dennoch sieht es aus technischer Sicht bei der Unterstützung im Bereich um 41 Euro weiterhin robust aus. Bereits in den Monaten April und November hatte sich die Aktie hier stabilisiert.
Obwohl im Kerngeschäft ein starker Start ins Geschäftsjahr verzeichnet wird, sorgte der Bereich Diagnostik für gemischte Gefühle. Barclays hebt die Stärke im Kerngeschäft hervor, während Jefferies den Auftakt des Geschäftsjahres als schleppend empfindet. Die Analysten von RBC sehen die positive Entwicklung in der Bildgebungstechnik und Präzisionsmedizin durch die Schwäche im Diagnostikbereich ausgebremst.

