Siemens Energy: Kraftvoller Auftakt ins neue Geschäftsjahr auf Rekordjagd

Siemens Energy navigiert erfolgreich durch das anspruchsvolle Energietechnik-Segment und etabliert sich weiterhin als treibende Kraft in der Branche. Das Unternehmen verzeichnete einen beachtlichen Anstieg sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn zu Beginn des neuen Geschäftsjahres, ausgelöst durch einen weltweit steigenden Strombedarf. Besonders das Geschäft mit Gasturbinen sowie die Netztechnik verzeichneten ein kräftiges Wachstum.
Die Aktie von Siemens Energy, die bereits im Vorjahr kontinuierlich zulegte, startete mit einem Rekordhoch in das Jahr und webt weiterhin ihre Erfolgsgeschichte im DAX-Feld. In diesem Jahr hat die Aktie bereits etwa ein Drittel an Wert gewonnen. Analysten zeigten sich beeindruckt von den Ergebnissen. Lucas Ferhani von Jefferies betonte die nachhaltige Dynamik im Bereich der Gaskraftwerke, während RBC-Analyst Colin Moody den stark positiven freien Mittelzufluss hervorhob. JPMorgan-Experte Phil Buller unterstrich zudem die verbesserten Zahlen der Windkraft-Tochter Siemens Gamesa, deren Verluste nun weniger ins Gewicht fallen.
Im ersten Quartal erhöhte sich der Umsatz des Unternehmens um 12,8 Prozent auf etwa 9,7 Milliarden Euro. Noch eindrucksvoller war das Neugeschäft mit einem Zuwachs von mehr als einem Drittel auf 17,6 Milliarden Euro, getragen vor allem durch die Nachfrage aus den USA. Das Unternehmen konnte so den Auftragsbestand auf eine Rekordhöhe von 146 Milliarden Euro steigern. Kunden platzieren ihre Aufträge zunehmend langfristig, um die Lieferzeiten zu umgehen, erklärte CEO Christian Bruch.
Siemens Energy investiert derzeit energisch in die Kapazitätserweiterung, insbesondere in den USA mit geplanten Investitionen von einer Milliarde US-Dollar, und ebenso in Europa. Das Unternehmen verzeichnete im bereinigten operativen Ergebnis einen Anstieg auf 1,16 Milliarden Euro, die Marge stieg dabei auf 12 Prozent. Der signifikante Beitrag der Gas- und Netzsparte, gepaart mit den verbesserten Leistungen der Windkraftsparte, trieben den Gewinn auf insgesamt 746 Millionen Euro. Christian Bruch zeigte sich zufrieden mit dem Jahresauftakt und hob die starke Marktnachfrage positiv hervor. Die optimistische Prognose für das Jahr mit weiterem Umsatz- und Gewinnwachstum bleibt bestehen.

