Sicher unterwegs im Herbst: Die besten Tipps für den Spaziergang mit Ihrem Hund

Dennoch soll die Zeit mit Ihrem Vierbeiner entspannt, stressfrei und sicher bleiben. Sichere Wege, reflektierende Kleidung und ein passendes Hundegeschirr sind dabei unverzichtbare Hilfsmittel. Die folgenden Tipps zeigen Ihnen, wie Sie auch in der dunklen Jahreszeit sicher unterwegs sind.
Sichtbarkeit: Das A und O im Herbst
Gerade im Herbst und Winter ist Sichtbarkeit besonders wichtig. Es muss jedoch nicht immer nur die klassische reflektierende Kleidung sein. Leuchtende Accessoires wie LED-Halsbänder oder blinkende Anhänger an der Leine sind einfache und clevere Möglichkeiten, Ihren Hund auch in der Dämmerung gut sichtbar zu machen.
Das Nutzen eines Hundemantels in Kombination mit einem Leuchthalsband, schützen Ihren Hund nicht nur vor Kälte und Nässe, sondern erhöht auch die Sichtbarkeit, was bei schlechten Sichtverhältnissen die Sicherheit von Ihnen und Ihrem Vierbeiner verbessert.
Auch für Ihre eigene Sicherheit gibt es nützliche Hilfsmittel. Schließlich ist Ihr Hund nur so sicher, wie Sie es sind. Mit einer Stirnlampe oder einer Taschenlampe mit breitem Lichtkegel werden Sie nicht nur gesehen, sondern leuchten sich selbst auch den Weg. So bleiben Sie und Ihr Hund selbst auf weniger beleuchteten Strecken sicher.
Sicherheit bei Verkehr und in Menschenmengen
Egal, ob in der Großstadt oder auf dem Land: Die Dunkelheit steckt voller Überraschungen. Autos ohne Licht, Radfahrer mit defekter Beleuchtung oder unaufmerksame Fußgänger sind hier keine Seltenheit. Leider bedeutet das alles zusätzlichen Stress für Sie und Ihren Hund.
Um solche Situationen zu vermeiden, wählen Sie am besten ruhige Nebenstraßen oder den nächstgelegenen Park. Viele Städte bieten mittlerweile eingezäunte Hundeparks an, die in den Abendstunden eine sichere Alternative zur belebten Straße darstellen.
Ist das keine Option, dann sollten Sie dennoch darauf achten, belebte Kreuzungen auf Ihrer abendlichen Route zu umgehen. Ein kleiner Umweg kann nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch für einen entspannteren Spaziergang sorgen.
Vorsicht vor rutschigen Gehwegen
Nasses oder matschiges Laub ist ein häufig unterschätztes Risiko im Straßenverkehr und ein typisches Herbstproblem. Falls möglich, wählen Sie während dieser Jahreszeit naturbelassene Wege oder Wege mit weichem Untergrund in einer ruhigen Gegend. Solche Untergründe bieten bei Herbstlaub einen besseren Grip als asphaltierte Flächen.
Auch interessant: Manchen Hunden fällt es schwer, auf glatten Flächen ausreichend Halt zu finden. Ist das der Fall, dann könnten Pfotenschuhe die ideale Lösung sein. Sie bieten selbst auf rutschigen Wegen einen verbesserten Halt und schützen die empfindlichen Pfoten im Winter vor Streusalz. Zusätzlich sollten Sie natürlich auch selbst rutschfeste Schuhe tragen, um die Rutschgefahr zu minimieren.
Sicher unterwegs mit mehreren Hunden
Sie gehen nicht nur mit einem, sondern mit zwei oder mehr Hunden gleichzeitig spazieren? Das ist nicht ganz einfach und erfordert auf jeden Fall ausreichend Übung. Natürlich darf das richtige Zubehör ebenfalls nicht fehlen.
Im Herbst und Winter, wenn Ihr Blick vermehrt auf der Straße und dem Straßenverkehr ruht, könnten Zwillingsleinen eine gute Idee sein. Diese Leinen verbinden zwei Hunde mit einer einzigen Leine, sodass Sie nicht mit Verwicklungen zu kämpfen haben. Zudem kann eine Leine mit einem vorderen Leinenring eine hervorragende Option sein. Das entlastet Sie, bietet ein höheres Maß an Kontrolle und macht den Spaziergang spürbar entspannter.
Alternativ könnten Sie Ihre Hunde mit kleinen "Mini-Übungen" auf den Spaziergang vorbereiten. Ziel einer solchen Übung ist, dass beide Hunde ruhig nebeneinander laufen. Das sorgt für mehr Harmonie und eine angenehmere Zeit im Freien.
Fazit: Im Herbst den Stress reduzieren und die Sicherheit erhöhen
Der Herbst wartet mit vielen unterschiedlichen Sinneseindrücken auf. Die Schatten bei zunehmender Dunkelheit sind nur einer dieser Reize. Raschelndes Laub, Wind und Regen können für Hunde enormen Stress bedeuten. Sensiblere Tiere profitieren davon, wenn Sie bei den täglichen Spaziergängen einer festen Routine folgen. Das gibt dem Vierbeiner das Gefühl von Sicherheit.
Achten Sie unbedingt auch auf die Signale Ihres Haustiers: Manche Tiere sind in der Dunkelheit nervös, andere können mit bestimmten Geräuschen oder den Lichtern fahrender Autos nicht umgehen. Passen Sie in diesem Fall die Umgebung den Bedürfnissen Ihres Hundes an. Ruhigere Wege und regelmäßige Pausen können beruhigend wirken.
Das Stresslevel lässt sich aber auch mit positiven Reizen senken: Das Lieblingsspielzeug oder ein besonderes Leckerli können dabei helfen, die Aufmerksamkeit auf das Vertraute zu lenken und so die Anspannung zu lösen.

