Schwere nächtliche Angriffe auf Kiew trotz Friedensgespräche
Während die diplomatischen Bemühungen für einen Frieden in der Ukraine andauern, ist die Hauptstadt Kiew erneut Ziel schwerer nächtlicher Luftangriffe durch das russische Militär geworden. Laut ukrainischen Berichten wurde die Stadt mit einer Mischung aus Hyperschallraketen, Marschflugkörpern und Kampfdrohnen bedrängt. Die Angriffe führten in mehreren Stadtbezirken zu Explosionen sowie Stromausfällen; dabei kam mindestens eine Person ums Leben, und es wurden sieben weitere verletzt.
Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, informierte darüber, dass mehrere Wohngebäude bei den Angriffen getroffen und in Brand geraten seien, was die Evakuierung eines 22-stöckigen Hochhauses nötig machte. Die Vorfälle wurden vom unabhängigen Internetportal 'The Kyiv Independent' sowie vom Sender RBC Ukraine verifiziert.
Das ukrainische Energieministerium bezeichnete den Angriff als 'massiven kombinierten Angriff' auf die Energieinfrastruktur des Landes. Infolge dessen gab die ukrainische Luftwaffe eine landesweite Warnung vor neuen Raketenangriffen heraus, nachdem russische Kampfjets von ihren Basen abgehoben hatten.
Seit Februar 2022 wehrt sich die Ukraine mit westlicher Unterstützung gegen die umfassende russische Invasion. Insbesondere bei nächtlichen Einsätzen greifen russische Einheiten immer wieder auf Raketen, Gleitbomben und Drohnen zurück. Parallel zu den Angriffe finden intensive Gespräche zwischen der Ukraine, ihren europäischen Partnern und den USA statt, um eine mögliche Friedenslösung zu beschleunigen. Dennoch bleibt die Frage offen, wie ein stabiler Kompromiss zwischen der Ukraine und Russland aussehen könnte.

