Schneider Electric setzt auf expansive Wachstumsschritte und strategische Neuausrichtung
Der renommierte französische Konzern Schneider Electric kündigt ein ehrgeiziges Aktienrückkaufprogramm im Wert von bis zu 3,5 Milliarden Euro an, das bis 2030 laufen soll. Diese Strategie unterstreicht das Vertrauen in eine signifikante Verbesserung der Profitabilität in den kommenden Jahren.
Im Rahmen eines Kapitalmarkttages betonte Konzernchef Olivier Blum die Absicht, die Chancen durch Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung sowohl jetzt als auch zukünftig umfassend zu nutzen. Die Aktie reagierte positiv und legte zuletzt um 3,3 Prozent zu.
Der Konzern peilt bis zum Jahr 2030 einen beachtlichen Anstieg der bereinigten Marge auf das Ergebnis vor Zinsen, Steuern sowie Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (Ebita) um 2,5 Prozentpunkte an. Diese Zielsetzung ist deutlich ambitionierter als die frühere Planung, die bis 2027 lediglich eine Steigerung um 0,5 Prozentpunkte vorsah.
Zudem wird das bereits bestehende Ziel eines durchschnittlichen organischen Umsatzwachstums von jährlich 7 bis 10 Prozent bis 2030 fortgeschrieben. Um sich finanziell weiter zu stärken, plant Schneider Electric den Verkauf von Vermögenswerten im Umfang von bis zu 1,5 Milliarden Euro und strebt dabei eine Kapitalrendite (ROCE) von 15 bis 20 Prozent an.
Dies geschieht vor dem Hintergrund des Wettbewerbs mit Siemens und dem Energietechnologiekonzern Siemens Energy, insbesondere im Bereich der Ausrüstung für Rechenzentren. Im dritten Quartal konnte Schneider Electric die Marktprognosen übertreffen, angetrieben durch die steigende Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz und Netzinfrastruktur.

