Russische Luftschläge auf die Ukraine: Forderung nach internationalem Druck wächst
darunter ein Kind – fielen den jüngsten russischen Raketen- und Drohnenangriffen auf die Ukraine zum Opfer. Wie Wolodymyr Selenskyj in einem Online-Beitrag mitteilt, könnten sich noch weitere Opfer in den Trümmern eines Wohnhauses befinden. Die Angriffe führten zudem zu zahlreichen Verletzungen, viele Verletzte wurden in Krankenhäuser eingeliefert, berichtete Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko. Diese Eskalation markiert laut Selenskyj Moskaus Aggieren gegen die geforderten Friedensbemühungen. Anstatt Gespräche zu führen, setze Russland weiterhin auf militärische Gewalt. Besonders hob Selenskyj hervor, dass die Welt nicht länger wegsehen dürfe, insbesondere angesichts Putins anstehender Reise nach China. Er appelliert an Peking sowie weitere Staaten wie Ungarn, sich entschieden gegen die russischen Aggressionen zu stellen. Neben der Forderung nach neuen Sanktionen gegen Russland, entsandte Selenskyj seine Unterhändler in die USA, um über Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu sprechen. Ziel dieser Gespräche ist es, langfristige Schutzmaßnahmen vor einem möglichen erneuten Aufflammen russischer Aggressionen nach Kriegsende zu sichern. Selenskyj drängt auf internationale Entschlossenheit, um Russland angemessen zu begegnen.
Unterdessen meldete Russland zeitweise Luftalarm im eigenen Land aufgrund ukrainischer Drohnenangriffe. Diese Attacken auf die Öl- und Gasinfrastruktur haben laut Berichten Kapazitätsverluste von 17 Prozent in der Ölverarbeitung verursacht und zu einem deutlichen Anstieg der Benzinpreise geführt. In Russland wie in der Ukraine sorgt der militärische Schlagabtausch für Unsicherheit und Ängste. Friedensgespräche bleiben auch weiterhin unsicher, während Moskaus Abschuss von weit über 100 Drohnen ein weiterer Beleg für die anhaltende Gewalt ist.

