Release im Herbst: Fable zeigt neues Gameplay und bestätigt PS5-Version
Jahrelang wurde getuschelt, spekuliert und gehofft. Jetzt lüftet Playground Games endlich den Vorhang und enthüllt, was das Studio aus der legendären Fable-Reihe gemacht hat – und es ist weit mehr als nur ein nostalgischer Aufguss. Das neue Fable verspricht eine lebendige, systemische Welt, in der jede Handlung Konsequenzen trägt und selbst die kleinste Entscheidung Dein Ansehen in Albion prägt. Doch die größte Überraschung wartet am Ende: Erstmals in der Seriengeschichte erscheint Fable gleichzeitig auf PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC – im Herbst 2026.
Albion erwacht: Eine Welt, die auf Dich reagiert
Playground Games legt den Fokus auf systemisches Gameplay, bei dem verschiedene Mechaniken ineinandergreifen und die Spielwelt auf Deine Aktionen reagiert. Jeder Bürger Albions entwickelt eine eigene Meinung über Dich, abhängig von Deinen Taten. Wirfst Du jemanden aus seinem Haus, hält man Dich für herzlos. Kaufst Du massenhaft Immobilien auf, giltst Du als reicher Tycoon – was Dir Zugang zu exklusiven Orten verschafft, Dich aber bei den einfachen Leuten unbeliebt macht. Reputation ist nicht mehr nur ein abstraktes Punktesystem, sondern ein lebendiges Geflecht aus Wahrnehmungen, das Türen öffnen oder verschließen kann. Die Welt erstreckt sich von der prächtigen Hauptstadt Bowerstone mit ihren Vierteln für Reiche und Arme bis zur nördlichen Stadt Bloodstone, wo rivalisierende Gangs um die Vorherrschaft kämpfen und der Kult der Schatten dunkle Geschäfte abwickelt. Playground Games verspricht eine Welt, die atmet – nicht nur Kulisse, sondern ein Organismus, der auf Deine Anwesenheit reagiert.
Kämpfe, Zauber und eine feuerspuckende Kreatur
Das Kampfsystem setzt auf ein Posture-Mechanik, bei der Du belohnt wirst, wenn Du Gegner mit kontinuierlichen Angriffen aus dem Gleichgewicht bringst. Du kannst frei zwischen Nahkampf, Magie und Fernkampf mit Bögen wechseln – ein Mix-and-Match-Ansatz, der taktische Vielfalt verspricht. Altbekannte Widersacher wie die Hobbes kehren zurück, doch auch neue Bedrohungen wie der feuerspuckende Cockatrice warten in Albions Wildnis. Das Gameplay wurde in einem ausführlichen Deep Dive gezeigt, und schon die ersten Szenen lassen erahnen, dass Playground Games seine Erfahrung aus der Forza Horizon-Reihe in puncto flüssiger Action und visueller Pracht einfließen lässt. Der Kampf wirkt dynamisch, reaktionsschnell und eingebettet in die systemische Logik der Welt – wenn Du etwa ein Monster in eine Falle lockst oder die Umgebung zu Deinem Vorteil nutzt.
Endlich Freiheit: Charaktererstellung und Lebensweg
Erstmals in der Seriengeschichte kannst Du Deinen Protagonisten vollständig selbst gestalten. Während frühere Teile wie Fable 2 nur begrenzte Optionen boten – etwa die Wahl zwischen zwei Geschlechtern –, erlaubt Dir Playground Games nun, aus einer Fülle von Kopf- und Haarstilen zu wählen. Doch die Freiheit endet nicht bei der Optik. Wie gewohnt startest Du als Kind in einem kleinen Dorf, das von einem plötzlichen Ereignis erschüttert wird und Dich auf den Weg des Abenteurers zwingt. Doch danach liegt die Welt offen vor Dir. Du kannst Quests verfolgen, Beziehungen aufbauen, heiraten oder einfach Dein Glück als Immobilienmogul versuchen. Diese Freiheit, Deinen eigenen Lebensweg zu wählen, war schon immer das Herzstück von Fable – und Playground Games scheint diese Tradition nicht nur zu bewahren, sondern zu vertiefen.
Herbst 2026: Der erste plattformübergreifende Fable-Start
Die wohl größte Nachricht für viele Fans dürfte der simultane Release auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S im Herbst 2026 sein. Damit durchbricht Fable die jahrzehntelange Xbox-Exklusivität und öffnet sich erstmals einem breiteren Publikum. Ob dieser strategische Schritt die Serie zu neuer Popularität führt oder alte Fans spaltet, bleibt abzuwarten. Klar ist: Playground Games hat sich Zeit genommen, um ein Fable zu schaffen, das sowohl die Nostalgie der Veteranen bedient als auch modernen Open-World-Standards gerecht wird. Die systemische Welt, das durchdachte Reputationssystem und die spielerische Freiheit versprechen ein RPG, das weit über oberflächliche Quest-Marker hinausgeht – vorausgesetzt, die Versprechen halten, was sie ankündigen.


