Rekordhoch des US-Vermögens: Positive Aktien- und Immobilienentwicklungen treiben Wachstum
Die Vermögenswerte der amerikanischen Haushalte haben im zweiten Quartal einen neuen Höchststand von beeindruckenden 176,3 Billionen US-Dollar erreicht, wie aktuelle Daten der Federal Reserve belegen. Die bemerkenswerte Zunahme wird maßgeblich durch die dynamische Erholung der Aktienmärkte und den Anstieg der Immobilienpreise gestützt.
Im Zeitraum von April bis Juni verzeichnete das Nettovermögen der Haushalte einen Zuwachs von über 7 Billionen US-Dollar. Der größte Anteil dieses Wachstums, nämlich 5,5 Billionen US-Dollar, ist auf den Wertzuwachs von Aktien zurückzuführen. Diese positive Entwicklung steht in starkem Kontrast zum Jahresbeginn, als Bedenken hinsichtlich der von Präsident Donald Trump geplanten Zölle aufkamen. Befürchtungen, dass diese Maßnahmen das Wirtschaftswachstum gefährden und die Inflation ankurbeln könnten, ließen die Märkte zunächst sinken. Doch Trumps Entscheidung, seinen Ansatz zu mäßigen und die Einführung geplanter Importsteuern zu verschieben, beruhigte die Märkte. Dies führte dazu, dass der S&P 500-Index im Berichtszeitraum um beachtliche 10,6% zulegen konnte.
Neben den Aktienmärkten trugen auch die Immobilienpreise erheblich zum gestiegenen Reichtum bei. Ein Zuwachs von 1,2 Billionen US-Dollar in der Immobilienbewertung unterstreicht die robuste Entwicklung in diesem Sektor und vervollständigt das positive Bild des amerikanischen Vermögenswachstums im zweiten Quartal.

