Regulatory Leap: USA und Großbritannien gründen Taskforce zur Kapitalmarkt-Zugangserleichterung
Die Regierungen Großbritanniens und der Vereinigten Staaten haben eine neue Initiative ins Leben gerufen, um Unternehmen den Zugang zu Kapitalmärkten auf beiden Seiten des Atlantiks zu erleichtern. Gleichzeitig zielt die Zusammenarbeit darauf ab, die Abstimmung im Bereich der Krypto-Assets zu verbessern.
Laut Angaben des britischen Finanzministeriums wird das neu gegründete Gremium, die Transatlantic Taskforce for Markets of the Future, innerhalb von 180 Tagen Vorschläge erarbeiten, wie die Kooperation kurzfristig intensiviert werden kann und welche langfristigen Möglichkeiten in den digitalen Großhandelsmärkten bestehen. Die Einrichtung der Taskforce wurde kürzlich von der britischen Finanzministerin Rachel Reeves und dem US-Finanzminister Scott Bessent genehmigt, während eines Staatsbesuchs von Präsident Donald Trump in Großbritannien.
Die Leitung übernimmt ein Team aus sowohl amerikanischen als auch britischen Finanzministeriumsvertretern und relevanten Regulierungsbehörden beider Länder. Seit dem Brexit-Referendum im Jahr 2016 kämpft Großbritanniens Finanzdienstleistungssektor um seine Vormachtstellung in Europa, wobei viele Unternehmen ihre Hauptnotierungen an die US-Börsen verlagert haben. Um den digitalen Sektor zu stärken, hat Großbritannien das Ziel, die Regulierung von Krypto-Assets dem amerikanischen Ansatz anzunähern, indem bestehende Vorschriften angewandt werden, anstatt, wie in der Europäischen Union, neue Regeln zu erstellen.

