Putin warnt Ukraine vor Ende ihrer Existenz als Staat
Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Ukraine vor einem möglichen Ende ihrer Existenz als Staat gewarnt. Bei einem Treffen mit Vertretern von Kommunen kritisierte Putin das Handeln der Führung in Kiew scharf und bezeichnete es als einen "irreparablen Schlag" für die ukrainische Staatlichkeit.
Putin machte außerdem deutlich, dass die von ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vorgeschlagene Friedensformel lediglich ein "Verbot" von Verhandlungen mit Russland sei. Kern dieser Friedensformel ist der Abzug russischer Truppen aus der Ukraine. Putin betonte jedoch, dass niemand Russland zum Verzicht auf die bisher eroberten Gebiete zwingen könnte.
Des Weiteren bezeichnete Putin die Gegenoffensive der Ukraine zur Rückeroberung von Gebieten als gescheitert. Er warf den ukrainischen Streitkräften vor, russische Grenzregionen zu beschießen, um vom eigenen Scheitern abzulenken und den westlichen Unterstützern zu zeigen, dass die Ukraine auf russische Angriffe reagieren könne.
Putin betonte zudem, dass der Konflikt bereits vor anderthalb Jahren beendet werden hätte können, wenn die Ukraine die Vereinbarungen, die bei den Verhandlungen in Istanbul getroffen wurden, umgesetzt hätte. Doch die "Dummköpfe" in Kiew hätten entschieden, den Kampf fortzusetzen, so Putin.
Der ehemalige ukrainische Verhandlungsführer David Arachamija hat Putin's Aussagen bestätigt und erklärt, dass Moskau bei den Gesprächen lediglich auf die Neutralität der Ukraine bestanden habe, um den Konflikt zu beenden. Doch die Ukraine habe gezögert, da es keine Sicherheitsgarantien gab und eine Änderung der Verfassung notwendig gewesen wäre, um einen neutralen Status zu erreichen.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation zwischen Russland und der Ukraine weiterentwickeln wird. Experten sind weiterhin besorgt über eine Eskalation des Konflikts. (eulerpool-AFX)

