Proteste gegen Neonazis in Dresden - Staatsschutz ermittelt
11. Februar 2017, 21:02 Uhr · Quelle: dpa
Dresden (dpa) - In Dresden haben sich bis zu 1000 Menschen einem Aufzug von mehreren hundert Neonazis in den Weg gestellt. Auf einer Kundgebung der Rechtsextremen nannte sich der vorbestrafte Neonazi und Holocaust-Leugner Gerhard Ittner selbst einen «überzeugten Nationalsozialisten» und verherrlichte die NS-Ideologie als «Modell für die ganze Welt». Dies könnte juristische Folgen haben; der polizeiliche Staatsschutz ermittelt. Rechtsextreme missbrauchen den Jahrestag der Zerstörung Dresdens durch britische und amerikanische Bomber für ihre Zwecke und rechnen die Opferzahlen hoch.

