Procter & Gamble: Herausforderungen im zweiten Geschäftsquartal
Der amerikanische Konsumgütergigant Procter & Gamble musste im zweiten Geschäftsquartal ein nahezu stagnierendes Wachstum hinnehmen, bedingt durch eine verhaltene Nachfrage. Zwar konnte das Unternehmen in den Bereichen Kosmetik und Health Care ein geringes organisches Wachstum verzeichnen, doch sah es sich in den Segmenten Babypflege, Damenhygiene und Haushaltswaren mit spürbar schwächeren Verkaufszahlen konfrontiert.
Im Zeitraum der drei Monate bis Ende Dezember stiegen die Umsätze des Unternehmens um ein Prozent auf 22,2 Milliarden US-Dollar, was rund 19 Milliarden Euro entspricht. Jedoch blieb das organische Wachstum, also bereinigt um Währungs- sowie Portfolioeffekte, unverändert, während Analysten leichte Zuwächse prognostiziert hatten.
Unter dem Strich erzielte Procter & Gamble im Quartal einen Nettogewinn von 4,3 Milliarden Dollar, was einem Rückgang von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Ergebnisse spiegelten sich auch in der Reaktion der Anleger wider, da die Aktie im vorbörslichen US-Handel merklich nachgab.

