Politische Tektonik in Mecklenburg-Vorpommern: AfD auf Höhenflug in aktueller Umfrage
Eine jüngste Forsa-Umfrage sorgt für Aufsehen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Erhebung zeigt die AfD mit überraschenden 37 Prozent deutlich vorne, was die politische Landschaft des Bundeslandes gehörig durcheinanderwirbelt. Ministerpräsidentin Manuela Schwesigs SPD erreicht mit 23 Prozent lediglich den zweiten Platz. Die CDU kommt danach auf 13 Prozent und die Linke, aktuell Koalitionspartner der SPD, liegt bei 11 Prozent.
Bemerkenswerterweise würden Grüne und FDP mit jeweils 4 bzw. 2 Prozent den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde verpassen. Ein Neuling am politischen Himmel, das BSW, erreicht mit 5 Prozent den Scheideweg zwischen Einzug in den Landtag und politischem Nirvana.
Im Vergleich zu einer noch im Januar veröffentlichten NDR-Umfrage, konnte die AfD nochmals zulegen, während die SPD weiter an Boden verliert. Solche Umfragen sind immer Momentaufnahmen und dem Wandel unterworfen, was nicht zuletzt an schwindenden Parteibindungen und impulsiveren Entscheidungen der Wähler liegt. Auch Fehlertoleranzen sind hierbei zu beachten, die bei dieser Umfrage bei +/- 3 Prozentpunkten liegen.
Bei der letzten Landtagswahl 2021 hatte die SPD mit 39,6 Prozent die Nase vorn, gefolgt von der AfD mit 16,7 Prozent. Der aktuelle Umfragetrend verspricht vor der Wahl im September jedenfalls Spannung pur.

