UBS reduziert Kursziel für 1&1: Neue Einschätzung sorgt für Kurskorrektur

Die Großbank UBS hat das Kursziel für die Aktien von 1&1 marginal von 27,90 Euro auf 27,60 Euro zurückgesetzt und die Bewertung des Papiers von "Buy" auf "Neutral" heruntergestuft. Polo Tang begründete seine Entscheidung damit, dass das aktuelle Kursniveau der United-Internet-Tochter nahe an der bisher prognostizierten Rallygrenze liege. Dies sei insbesondere auf die eingeschränkte Handelbarkeit der wenigen frei verfügbaren Aktien zurückzuführen, die bereits den erwarteten Anstieg des Cashflows durch reduzierte Investitionen in den Netzaufbau widerspiegeln.
Die Konsolidierung in der deutschen Telekombranche bleibt jedoch im Gespräch und wird als möglicher Treiber für zukünftige Entwicklungen gesehen. Im Falle idealer Fusions- und Übernahmebedingungen betrachtet Tang einen deutlichen Kursanstieg auf bis zu 41,70 Euro pro Aktie als realisierbar.
Zuletzt heizten Spekulationen über eine mögliche Intensivierung der Kooperation mit dem spanischen Telekomanbieter Telefonica, bekannt durch seine Marke O2 in Deutschland, die Diskussionen weiter an. Eine langfristige strategische Akquisition von 1&1 durch die Spanier könnte, so heißt es, in Madrid durchaus auf der Agenda stehen.

