Pfizer setzt auf Innovation: Milliardeninvestment in Adipositas-Therapien
Pfizer verstärkt sein Engagement im Bereich der Adipositas-Behandlungen mit einer beeindruckenden Investition von 4,9 Milliarden US-Dollar in das in der Entwicklungsphase befindliche Pharmaunternehmen Metsera. Der renommierte Hersteller von COVID-19-Impfstoffen und -Behandlungen gab zu Wochenbeginn bekannt, dass er bereit ist, 47,50 US-Dollar pro Aktie in bar für jede Metsera-Aktie zu zahlen. Dieses Angebot stellt einen Aufschlag von mehr als 42 % auf den Schlusskurs von Metsera am vergangenen Freitag dar.
Darüber hinaus könnte Pfizer einen zusätzlichen Betrag von 22,50 US-Dollar pro Aktie zahlen, abhängig von der Entwicklung der Produktpipeline von Metsera. Obwohl das Unternehmen derzeit keine auf dem Markt erhältlichen Produkte vorweisen kann, arbeitet es an vier Programmen in der klinischen Entwicklung, von denen eines sich in der mittleren Testphase befindet. In den letzten Jahren hat die Nachfrage nach Adipositas-Behandlungen stark zugenommen. Dies ist nicht zuletzt den Marktführern Zepbound von Eli Lilly und Wegovy von Novo Nordisk zu verdanken.
Pfizer bietet derzeit zwar keine Adipositas-Therapien auf dem Markt an, entwickelt jedoch mehrere Programme in diesem Bereich. Anfang des Jahres gab Pfizer das Ende der Entwicklung eines potenziellen einmal täglich einzunehmenden Medikaments bekannt, bevor die letzte und kostspieligste Phase der klinischen Studien begann. Die Aktien von Pfizer, ansässig in New York, kletterten vor Markteröffnung um 31 Cent auf 24,33 US-Dollar, während die Aktien von Metsera um etwa 60 % zulegten.

