Optimismus trotz revidierter Jobdaten an den US-Börsen

Neue Daten vom US-Arbeitsmarkt haben am Mittwoch für einen vorsichtigen Optimismus an der Wall Street gesorgt. Während die Anzahl der Beschäftigten in den Vereinigten Staaten im Januar unerwartet stark gestiegen ist, wurden die Zahlen der beiden Vormonate deutlich nach unten korrigiert.
An der Börse legte der Dow Jones Industrial im frühen Handel um 0,35 Prozent auf 50.365 Punkte zu. Noch am Vortag hatte der Leitindex einen neuen Rekord oberhalb der 50.500-Punkte-Marke erreicht, konnte die Gewinne jedoch nicht halten. Der technologieorientierte Nasdaq 100 steigerte sich um 0,63 Prozent auf 25.285 Punkte, während der S&P 500 um 0,44 Prozent auf 6.973 Zähler anstieg.
Die Diskussion darüber, ob die Wahrscheinlichkeit für weitere Zinssenkungen der US-Notenbank nach den neuen Arbeitsmarktdaten abnimmt, bleibt indes offen. Die revidierten Zahlen der Vorperiode verdeutlichen laut den Ökonomen der ING Bank, dass außerhalb bestimmter Sektoren wie Freizeit und Gesundheit der Beschäftigungsabbau anhält. Daraus könnte geschlossen werden, dass die Fed in diesem Jahr vielleicht mehr als die derzeit von ING prognostizierten zwei Zinssenkungen durchführen könnte.

