Opel verschiebt Kult-Comeback des Manta auf unbestimmte Zeit
Die Automobilwelt muss sich gedulden, denn der legendäre Opel Manta wird nicht vor 2030 sein Comeback feiern. Dies kündigte der Opel-Vorstandsvorsitzende Florian Huettl kürzlich an und lieferte damit eine lange erwartete Klarstellung zu den Plänen des Autobauers. Obwohl das Konzept des Manta bereits Gestalt in Form von Designmodellen angenommen hat, bleibt die Serienproduktion des beliebten Sportwagen-Klassikers erst einmal in der Warteschleife.
Ursprünglich war das mit Spannung erwartete Elektro-Modell für die Mitte dieses Jahrzehnts geplant. Der umgebaute Manta A, der vorab als Quell der Begeisterung für Automobilenthusiasten diente, hatte Hoffnung auf eine zügige Markteinführung geweckt. Die sportlich-elegante Silhouette des Manta verdiente sich in den 1970er und 1980er Jahren eine treue Fangemeinde, besonders mit dem Modell Manta B, das von Tuning-Fans bis hin zu Fuchsschwanz-Dekorationen enthusiastisch personalisiert wurde.
Die Verschiebung resultiert aus einer strategischen Neuausrichtung innerhalb des Mutterkonzerns Stellantis, die neuen Raum für Prioritäten schafft. Demnach stehen bei Opel zunächst die Neugestaltung des Kleinwagen Corsa sowie die Entwicklung neuer SUV-Modelle im Vordergrund, bevor man sich der Neuauflage des beliebten Sportcoupés zuwendet.

