Ölpreise steigen leicht – Anleger im Bann der Fed
Die Preise für Rohöl haben zur Mitte der Woche moderat zugelegt. Für ein Fass der Nordseesorte Brent, das im Mai geliefert wird, wurde ein Preis von 71,07 US-Dollar verzeichnet, was einem Anstieg von 51 Cent im Vergleich zum Vortag entspricht. Der Preis für die amerikanische Rohölsorte WTI mit Lieferung im April erhöhte sich um 52 Cent und lag bei 67,42 Dollar.
Trotz der nachmittags bekanntgegebenen Rohöllagerbestände aus den USA, die eine leichte Zunahme aufwiesen, veränderten sich die Preise nicht signifikant. Im Gegensatz dazu verzeichneten die Bestände an Destillaten und Benzin einen Rückgang, was jedoch keinen großen Einfluss auf den Markt hatte.
Der Fokus der Anleger richtet sich auf die bevorstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am Abend. Es wird erwartet, dass die Leitzinsen unverändert bleiben. Zudem sind die Äußerungen von Fed-Chef Jerome Powell zur künftigen Geldpolitik von besonderem Interesse, insbesondere vor dem Hintergrund der verschärften Handelskonflikte durch die Politik von US-Präsident Donald Trump. Die wachsenden Sorgen über eine mögliche globale Konjunkturabkühlung haben zuletzt auch die Nachfrage nach Rohöl gedämpft.

