Ölpreise setzen Aufwärtstrend fort – Geopolitische Spannungen im Fokus
Die Ölpreise markieren den dritten aufeinanderfolgenden Anstieg, was die Stimmung am Markt in Aufruhr versetzt. Der Preis für die Nordseesorte Brent, mit Lieferung im November, stieg auf 66,98 US-Dollar pro Barrel, ein Anstieg von 59 Cent gegenüber dem Vortag. Auch die US-Sorte WTI, zur Lieferung im Oktober, verzeichnete einen Preisanstieg von 56 Cent und notiert nun bei 63,19 Dollar je Barrel.
Diese Entwicklung folgt einem deutlichen Preisanstieg von etwa anderthalb Dollar je Barrel seit Beginn der Woche. Experten führen dies auf mögliche Sanktionen gegen Russland sowie auf die verschärfte Lage im Nahen Osten zurück. Der jüngste militärische Vorstoß Israels gegen die Hamas-Führung in Katar verschärft die geopolitischen Spannungen und beeinträchtigt die Friedensbemühungen in dieser ölreichen Region.
Anleger blicken besonders gespannt auf die Entwicklungen hinsichtlich möglicher Sanktionen gegen das russische Ölgeschäft. Während die USA bereits Sanktionen gegen Indien erlassen haben, bleibt China, ein Schlüsselpartner Russlands, bislang verschont. Derweil zögert US-Präsident Donald Trump mit der Umsetzung angekündigter Maßnahmen gegen Russland, was dem Markt zusätzlichen Spielraum für Spekulationen bietet.

