Ölpreise im Aufwind: Hoffnung auf positive Impulse aus Handelsstreit-Pause
Die Ölpreise konnten am Dienstag ihren Aufwärtstrend fortsetzen und zeigen somit eine anhaltende Stabilisierung. Auslöser dieser Entwicklung ist die jüngste Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China, die Sorgen über eine schwache Nachfrage auf dem weltweiten Rohölmarkt dämpft. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober stieg leicht um 22 Cent auf 66,85 US-Dollar an. Parallel dazu erhöhte sich der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI zur Lieferung im September um 17 Cent auf 64,13 Dollar.
Diese positive Tendenz auf dem Ölmarkt ist bereits zu Wochenbeginn zu beobachten gewesen, nachdem die Preise infolge anhaltender Unsicherheiten und vorheriger Rückschläge gestützt wurden. Im Zentrum der Marktbeobachtung steht die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die eigentlich anstehenden höheren Strafzölle auf chinesische Importe um weitere 90 Tage auszusetzen und damit den Handelsstreit vorerst zu entschärfen.
Für zusätzliche Spannung sorgt die erwartete Begegnung zwischen Präsident Trump und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin am Freitag, bei der Möglichkeiten zur Eindämmung der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine ausgelotet werden könnten. Die Diskussion um Sanktionen gegen Länder, die russisches Öl beziehen, hat den Markt im Vorfeld beschäftigt und könnte in naher Zukunft zu weiteren entscheidenden Maßnahmen führen.

