Ökonomischer Paukenschlag: Trumps ehrgeiziger Zollfahrplan entzündet globale Handelsdebatte
In einer energischen Ansprache beschwört der US-Präsident Donald Trump den amerikanischen Durchhaltewillen und erklärt, sein neu eingeführtes gigantisches Zollpaket sei der Auftakt zu einer 'wirtschaftlichen Revolution'. Er gibt sich siegessicher und betont, dass die USA sich fortan nicht mehr ausnutzen lassen werden und die Rückkehr von Jobs, Unternehmen und Geschäften in die Vereinigten Staaten bevorsteht.
Vor wenigen Tagen setzte Trump mit seinem globalen Zollpaket einen umstrittenen Punkt auf die wirtschaftspolitische Agenda, der direkt für Unruhe an den internationalen Finanzmärkten sorgte. Jerome Powell, der Chef der US-Notenbank Fed, prognostizierte infolge dessen eine gesteigerte Inflation und ein langsameres Wirtschaftswachstum für die USA.
Der erste Schritt, eine pauschale Zollgebühr von zehn Prozent auf alle Importe in die USA, ist bereits in Kraft. Schon bald, spätestens am 9. April, soll ein noch komplexerer Mechanismus folgen, der für ausgewählte Länder mit erheblichem Handelsdefizit gegenüber den USA höhere Zölle vorsieht. Zuvor eingeführte Strafzölle bleiben ebenfalls bestehen.
Ein globaler Handelskonflikt könnte die Weltwirtschaftskraft ernsthaft ins Wanken bringen. Länder wie China und die Europäische Union haben bereits angekündigt, Vergeltungsmaßnahmen zu ergreifen.
Experten vergleichen den Importzoll oft mit einer Steuer, die vom importierenden Unternehmen in den USA bezahlt werden muss. Dieses wird die Kosten voraussichtlich auf die Verbraucher abwälzen, wodurch die Preise steigen und die Inflation angekurbelt werden könnte. Trump hat bisher geäußerte Bedenken hinsichtlich zukünftiger Preissteigerungen und ihrer Folgen als vorübergehende 'Störungen' abgetan.

