Ölpreise zum Jahresausklang: Leichter Rückgang trotz geopolitischer Spannungen
Die Rohölpreise verzeichneten am Mittwoch, dem letzten Handelstag des Jahres, einen leichten Rückgang. Ein Barrel der Nordsee-Ölsorte Brent zur Lieferung im März wurde zuletzt für 61,25 US-Dollar gehandelt, was einem Rückgang von 8 Cent im Vergleich zum Vortag entspricht. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Ölsorte WTI mit Lieferung im Februar fiel um 10 Cent auf 57,85 Dollar.
Diese Entwicklung markiert für WTI ein Minus von über 14 Prozent für das Jahr, das schwächste Ergebnis seit dem Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020. Während geopolitische Spannungen traditionell den Ölpreis unterstützen, wird deren Wirkung derzeit durch ein steigendes Angebot überlagert. Experten prognostizieren auch für das Jahr 2026 eine anhaltende Belastung der Ölpreise aufgrund eines Überangebots.
Bemerkenswert ist, dass die US-Ölreserven in der letzten Woche überraschend gesunken sind: Sie fielen um 1,9 Millionen Barrel auf 422,9 Millionen Barrel. Analysten hatten ursprünglich mit einem Anstieg um 0,5 Millionen Barrel gerechnet.

