Novo Nordisk korrigiert Jahresprognose: Umsatzwachstum schwächer als erwartet
Der dänische Pharmariese Novo Nordisk hat seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2025 nach unten korrigiert. Grund sind schwächer als erwartete Geschäfte mit den bekannten Produkten Ozempic und Wegovy, die sowohl zur Diabetesbehandlung als auch zur Gewichtsreduktion eingesetzt werden. Die Umsatzerwartungen des Unternehmens belaufen sich nun auf ein Wachstum von 8 bis 14 Prozent auf Basis konstanter Wechselkurse. Noch im Mai hatte der Konzern mit einem Zuwachs von 13 bis 21 Prozent gerechnet.
Zudem senkte das Unternehmen die Prognose für den operativen Gewinn, der nun um 10 bis 16 Prozent ansteigen soll, während zuvor noch ein Anstieg von 16 bis 24 Prozent angepeilt worden war. Ein erheblicher Faktor für die Prognoseanpassung ist der anhaltend starke Wettbewerb in den USA durch Generika, die die Marktanteile von Novo Nordisk unter Druck setzen.
In Reaktion auf die gedämpften Aussichten verzeichnete die Aktie von Novo Nordisk einen deutlichen Kursrückgang um zwölf Prozent. Diese Entwicklung spiegelt die Unsicherheit der Anleger wider, angesichts der verschärften Konkurrenzlage und der reduzierten Wachstumserwartungen.

