Nintendo verweigert Embracer Group angeblich Zugang zu Switch-2-Entwicklungskits
Nintendo hat der Embracer Group angeblich keine Entwicklungskits für die Switch 2 zur Verfügung gestellt. Grund dafür ist offenbar die anhaltende Instabilität des Unternehmens.
Der behauptet der Spielejournalist Imran Khan und fügt hinzu, dass Nintendo Embracer als "zu chaotisch" eingestuft habe. Man befürchtete, dass Studios geschlossen würden, bevor die Kits genutzt werden könnten.
In diesem Fall wäre unklar, wo sich die Hardware befindet. Studios, die später aus der Embracer Group ausgegliedert wurden, hatten mehr Erfolg bei der Beantragung der Kits.
Die Embracer Group hat in den letzten Jahren eine Phase der Unsicherheit durchlaufen. Mehrere Studios wurden geschlossen oder verkauft. Zahlreiche Spieleprojekte wurden gestrichen. Ein erheblicher Teil der Belegschaft wurde entlassen. Diese strukturellen Probleme sollen womöglich dazu geführt haben, dass Nintendo vorsichtig agiert.
John Linneman von Digital Foundry bestätigt, dass viele Entwickler noch keinen Zugriff auf die neue Hardware haben. Vor allem kleine und mittelgroße Studios müssen warten: Nintendo geht selektiv vor und wählt genau aus, welche Partner frühzeitig Zugang erhalten.
Ein ähnliches Muster war bereits beim Start der ersten Switch-Konsole zu beobachten. Auch damals wurden nur wenige Entwicklungskits vergeben. Erst mit der Zeit bekamen mehr Studios Zugang. Nintendo hat den Bericht nicht bestätigt, während sich die Embracer Group nicht zu dem Meldung geäußert hat.

