Neues aus der Welt der Aktien: Aktionäre von ASM Osram sind verärgert über geplante Bezugsrechtsemission
Die Aktionäre von AMS Osram haben am Montag Details zu einer geplanten Bezugsrechtsemission erfahren und waren darüber wenig erfreut. Die Aktien des Sensorenherstellers sackten im frühen Handel um bis zu 11 Prozent ab, was den niedrigsten Stand seit Anfang November bedeutet. Zuletzt stand ein Minus von 5,7 Prozent auf 3,20 Franken zu Buche. Im Gegensatz dazu bewegte sich der Schweizer Gesamtmarkt SMI kaum.
Bei der Bezugsrechtsemission plant ASM Osram die Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender, nennwertloser Stammaktien mit vollem Dividendenrecht. Das Bezugsrechtsangebot wird ab dem 1. Januar 2023 zu einem Bezugspreis von 1,07 Franken je angebotene Aktie angeboten. Analyst Mark Diethelm von der Bank Vontobel kommentierte, dass dieser Preis nahe dem gezeichneten Niveau liege und damit deutlich niedriger sei als erwartet.
Mit der erfolgreichen Platzierung von Anleihen in der vergangenen Woche und dem Abschluss der Bezugsrechtsemission besteht nach Aussage von Diethelm bis 2027 kein großer Refinanzierungsbedarf mehr. Somit könne sich der Fokus nun wieder auf die Wachstumsaussichten richten. (eulerpool-AFX)

