Neue Impulse für den Friedensprozess im Nahen Osten: Treffen in Istanbul geplant
Ein hochkarätiges Treffen der Außenminister mehrerer nahöstlicher Staaten steht nach Angaben der türkischen Regierung bevor. Ziel der Zusammenkunft in Istanbul am Montag ist die Diskussion möglicher Schritte zur Fortführung des Gaza-Friedensprozesses. Der türkische Außenminister Hakan Fidan betonte, dass die Ministerien der acht beteiligten Länder, die jüngst auch am Rande der UN-Generaldebatte mit US-Präsident Donald Trump beratend zusammenkamen, anwesend sein werden. Eine offizielle Bestätigung von Seiten der anderen beteiligten Staaten steht allerdings noch aus.
Dieses Treffen in New York vereinte neben der Türkei auch Vertreter aus Katar, Saudi-Arabien, Indonesien, Pakistan, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jordanien. Dies deutet auf ein breites Interesse an einer koordinierten Vorgehensweise hin, um den brüchigen Waffenstillstand zwischen Israel und der islamistischen Hamas zu stabilisieren.
Offen bleibt, wie genau die nächsten Schritte im Friedensprozess aussehen könnten. Ein wichtiger Aspekt in den Verhandlungen wird die Frage nach der Entwaffnung der Hamas sein, was als Schlüssel zur nachhaltigen Stabilisierung in der Region angesehen wird.

