Netanjahu: Israel kämpft den Kampf der Weltgemeinschaft
In einer eindrucksvollen Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen unterstrich der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu die Entschlossenheit seines Landes im Kampf gegen den islamistischen Terror. Er machte deutlich, dass Israel diese Auseinandersetzung nicht nur im eigenen Interesse führe. Netanjahu betonte, dass Israel die Interessen der globalen Gemeinschaft vertrete, indem es gegen die Gefahren des Extremismus vorgehe. Mit besonderem Nachdruck bezog sich Netanjahu auf eine Äußerung des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz, der Israels Vorgehen gegen den Iran als eine Form der internationalen "Drecksarbeit" bezeichnet hatte. Dies, so Netanjahu, verdeutliche die unerlässliche Rolle seines Landes im geopolitischen Sicherheitsgefüge.
Berichtigung fand auch der US-Präsident, dessen Verständnis für die gemeinsame Bedrohung Israels und Amerikas hervorgehoben wurde. Der israelische Angriff auf iranische Atomanlagen und die gleichzeitige Tötung hochrangiger Militärs und Wissenschaftler wurde von Netanjahu als notwendige Maßnahme im Namen der Verteidigung dargestellt. Während der israelische Premierminister den emanzipatorischen Charakter der Aktion betonte, kritisierte er gleichzeitig Teile der UN-Generalversammlung für ihre abnehmende Unterstützung.
Dies sei besonders enttäuschend angesichts der Solidaritätsbekundungen nach dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 gewesen.

