Moskaus Unverhältnismäßige Ansprüche: Lawrow bekräftigt territoriale Forderungen an die Ukraine
In einer jüngsten Ansprache bekräftigte der russische Außenminister Sergej Lawrow Moskaus rigorose territoriale Forderungen an die Ukraine und unterstrich damit die Maximalforderungen des Kremls. Diese beziehen sich auf die umstrittenen Volksabstimmungen auf der Krim sowie in den umkämpften Gebieten der Ostukraine. Die betroffenen Regionen hätten aus Sicht Moskaus ihr Interesse an einem Anschluss an Russland bekundet, erklärte Lawrow. Der russische Politiker betonte, dass die Rückkehr dieser 'traditionell russischen Gebiete' in ihre vermeintliche Heimat vollzogen werden müsse.
Lawrow hob zudem hervor, dass die sprachlichen, kulturellen und religiösen Rechte der ethnischen Russen, die unter ukrainischer Herrschaft leben, wiederhergestellt werden sollten. Er betonte, dass die grundlegende Ursache des Konflikts – der angebliche militärische Druck seitens der Ukraine auf die nationale Sicherheit Russlands – beseitigt werden müsse. Hierbei bezog er sich auf die anhaltenden Spannungen und das unnachgiebige Bestreben der russischen Führung, etwaige Bedrohungen aus der Ukraine im Keim zu ersticken.
Das fortdauernde militärische Engagement Russlands richtet sich seit fast vier Jahren gegen die Ukraine, mit dem erklärten Ziel, die angebliche Unterdrückung ethnischer Russen zu beenden und eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine zu verhindern. Trotz diplomatischer Bestrebungen bleibt der Kreml bei seinen Forderungen, die de facto auf eine Kapitulation der Ukraine abzielen. Lawrow betonte, dass das Erreichen dieser Kriegsziele einen bedeutenden Einfluss auf die Sicherheitslandschaft des eurasischen Raums haben könnte.

