Milliardenschwere Unterstützung: Trumps Friedensrat verlängert Hilfe für den Gazastreifen
US-Präsident Donald Trump plant in der kommenden Woche die Vorstellung eines massiven Hilfspakets für den Gazastreifen, das sowohl humanitäre als auch Wiederaufbau-Hilfen umfasst. Das ambitionierte Projekt – initiiert durch einen von ihm gegründeten 'Friedensrat' – verspricht über fünf Milliarden Dollar bereitzustellen. Die Ankündigung erfolgte über Trumps präferierte Kommunikationsplattform, Truth Social. Um die friedensstiftenden Maßnahmen zu untermauern, sollen Tausende Einsatzkräfte mobilisiert werden, um die regionale Polizei zu unterstützen und für Sicherheit und Stabilität zu sorgen.
Der 'Friedensrat', der bereits wegen seiner Abgrenzung zu den von Trump oft kritisierten Vereinten Nationen für Diskussionen sorgt, wird am kommenden Donnerstag seine Planungen in Washington präsentieren. Der kürzlich gebildete Rat wird von Präsident Trump persönlich geleitet. Bei der Eröffnungssitzung wird Israel, das vor kurzem einen Beitritt zu diesem Gremium beschlossen hat, durch Außenminister Gideon Saar vertreten sein, während Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Medienberichten nicht zur Teilnahme angekündigt wurde.
Strategisch soll der Rat den Wiederaufbau und die Nachkriegsordnung im Gazastreifen koordinieren. Dies erfolgt über ein Exekutivkomitee, das die vom Rat festgelegten Strategien umsetzt. Des Weiteren sorgt das 'Gaza Executive Board' für direkte Unterstützung der palästinensischen Übergangsverwaltung, die unabhängig von der Hamas arbeitet. Zudem plant man den Einsatz einer internationalen Stabilisierungstruppe zur Sicherstellung der Sicherheitslage.

