Milliardenraub und Golddiebstahl: Ermittler im Kampf gegen raffinierte Kriminelle
In Gelsenkirchen und Bonn überschlagen sich derzeit die Ereignisse und stellen die Ermittlungsbehörden vor große Herausforderungen. Nach einem aufsehenerregenden Einbruch in eine Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen sind bei den Ermittlern mittlerweile zahlreiche Hinweise zu den Tätern eingegangen, wobei noch intensiv den Spuren nachgegangen wird.
Auch in Bonn sorgt ein Vorfall in einer Sparkasse für Schlagzeilen, bei dem eine größere Menge Gold verschwunden ist. In Gelsenkirchen werden Videoaufnahmen geprüft, die maskierte Personen und Fahrzeuge zeigen.
Besonders auffällig ist ein schwarzer, leistungsstarker Wagen, begleitet von einem weißen Kleintransporter, die mutmaßlich von den Tätern genutzt wurden. In einer Whatsapp-Gruppe, in der sich Betroffene zusammengeschlossen haben, zirkulieren diese Videos bereits, worüber die Ermittler bestens informiert sind.
Sie appellieren an die Öffentlichkeit, sachdienliche Hinweise nicht über soziale Medien zu teilen, sondern direkt an die Polizei zu richten. Der Coup im Stadtteil Buer setzte Kompetenz und Profi-Wissen voraus, da die Täter über ein Parkhaus in den Tresorraum der Bank gelangten und dort fast alle der 3.250 Schließfächer aufbrachen.
Die Schadenssumme könnte einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag erreichen und die Geschichte der bundesdeutschen Kriminalität um ein weiteres Kapitel bereichern. Zeitgleich wird die Bonner Polizei von einem Sicherheitsvorfall in der Sparkasse Köln/Bonn gefordert, wo ein Mitarbeiter unter Verdacht steht, sich unerlaubt Zugang zum Schließfachbereich verschafft zu haben.
Der Fall wird eingehend untersucht, und die Bank hat bestätigt, seit Bekanntwerden im Austausch mit den betroffenen Kunden zu stehen. Aufklärung über genaue Umstände sowie über die Höhe der Beute blieben bislang aus. Behörden und Banken halten sich mit weiteren Details zurück, was den Ermittlungsprozess noch spannender gestaltet.

