Militärschlag gegen Huthi-Rebellen im Jemen rechtmäßig und notwendig
In der Nacht zum Freitag haben die USA und Großbritannien gemeinsam mit Unterstützung ihrer Verbündeten einen Militärschlag gegen die Huthi-Rebellen im Jemen ausgeführt. Laut einer gemeinsamen Erklärung ist dieser Schlag im Einklang mit der UN-Charta erfolgt und eine Reaktion auf die 'illegalen, gefährlichen und destabilisierenden' Angriffe der Huthi auf Schiffe im Roten Meer. Die Bundesregierung unterstützt diese Maßnahme.
Die Präzisionsangriffe zielen darauf ab, die Möglichkeiten der Huthi-Rebellen, den Welthandel und das Leben internationaler Seeleute auf einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt zu bedrohen, zu stören und zu schwächen. Seit Mitte November haben die Huthi mehr als zwei Dutzend Angriffe auf Handelsschiffe verübt, was als internationale Herausforderung betrachtet wird.
Mit diesem Militärschlag haben die USA, Großbritannien und ihre Verbündeten ihr gemeinsames Engagement für die Freiheit der Schifffahrt, den internationalen Handel und die Verteidigung des Lebens von Seeleuten unter Beweis gestellt. Ihr Ziel bleibt die Deeskalation und die Wiederherstellung der Stabilität im Roten Meer. Sollten weiterhin Bedrohungen auftreten, werden sie nicht zögern, Menschenleben zu verteidigen und den freien Fluss des Handels in einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt zu schützen.
Hintergrund dieser Aktion sind die Angriffe der Huthi auf Schiffe mit angeblicher israelischer Verbindung im Roten Meer seit dem Ausbruch des Gaza-Krieges zwischen Israel und der islamistischen Hamas. Dies hat dazu geführt, dass große Reedereien die Route zunehmend meiden. Zusätzlich greifen die Huthi auch direkt Israel mit Drohnen und Raketen an. Die Reaktion der USA, Großbritanniens und ihrer Verbündeten wurde aufgrund dieser Entwicklungen immer stärker erwartet. (eulerpool-AFX)

