McDonald's setzt auf günstige Menüangebote und verzeichnet Wachstumsschub

Der Fast-Food-Riese McDonald's hat in den Vereinigten Staaten durch einen stärkeren Fokus auf preiswerte Menü-Angebote gegen Jahresende 2025 ein beschleunigtes Wachstum erzielen können. Im vierten Quartal stieg der Umsatz im US-Markt auf vergleichbarer Basis um beachtliche 6,8 Prozent im Vorjahresvergleich, womit die Analystenerwartungen von 5,4 Prozent übertroffen wurden. Noch ein Jahr davor hatten Kolibakterienausbrüche das Geschäft beeinträchtigt.
Finanzmärkte reagierten positiv auf die Neuigkeiten: Die McDonald's-Aktie legte im frühen US-Handel um ein Prozent zu. Weltweit konnte der Konzern seine Verkäufe auf vergleichbarer Basis um 5,7 Prozent steigern und damit die Markterwartungen klar übertreffen. Der tatsächliche Umsatz in Dollar gerechnet wuchs um zehn Prozent auf sieben Milliarden Dollar im Vorjahresvergleich. Der Nettogewinn belief sich auf 2,16 Milliarden Dollar, was einem Zuwachs von sieben Prozent entspricht.
Aktionäre dürfen sich zudem auf eine höhere Quartalsdividende freuen, die der Konzern um fünf Prozent auf 1,86 Dollar pro Aktie anhebt. McDonald's und andere Schnellrestaurantketten haben kürzlich in den USA günstige Menü-Bündel ab fünf Dollar eingeführt, um auf die sinkenden Ausgaben der Verbraucher mit niedrigerem Einkommen, verursacht durch die hohen Lebenshaltungskosten, zu reagieren. CEO Chris Kempczinski betonte, dass McDonald's auf seine Kundschaft gehört habe.
Auf das Gesamtjahr betrachtet, war der Einfluss der preiswerten Menüs noch moderat. Die Verkäufe in den USA stiegen auf vergleichbarer Basis um 2,1 Prozent, während weltweit ein Plus von 3,1 Prozent erzielt wurde. Der Umsatz in Dollar stieg um vier Prozent auf 26,9 Milliarden Dollar, mit einem Überschusswachstum von vier Prozent auf 8,56 Milliarden Dollar.

