Maxi Haußer-Knabe von DIE NEUE SCHULE Berlin zum Thema Sprachenlernen – berufsbegleitend oder Intensivkurs?
Wer eine Fremdsprache erlernen will, steht früher oder später vor der Frage, wie viel Zeit er dafür aufbringen möchte. Während Intensivkurse ein umfangreiches Lernpensum innerhalb weniger Tage bündeln, erstrecken sich berufsbegleitende Kurse oft über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Doch welche Unterrichtsform ist für wen geeignet und welche Faktoren spielen bei der Auswahl eine Rolle? Diese Fragen beantwortet die Direktorin von DIE NEUE SCHULE Berlin Maxi Haußer-Knabe in diesem Artikel.
Die Besonderheiten eines Intensivkurses
Mit einem Intensivkurs kann man das angestrebte fremdsprachliche Niveau innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne erreichen. Im Fokus der Vermittlung stehen dabei Kommunikation und Interaktion im Alltag. Die Schüler sollen in die Lage versetzt werden, sich selbstbewusst und adäquat in der Zielsprache auszudrücken. Üblicherweise handelt es sich bei den Kursbesuchern um Teilnehmer, die sich aus beruflichen oder akademischen Gründen mit einer Sprache beschäftigen und nicht viel Zeit zur Verfügung haben. Nicht wenige Lerner nehmen Intensivkurs-Angebote im Rahmen von Bildungsurlauben wahr.
Üblicherweise erstreckt sich der Unterricht über 5 – 6 Stunden täglich. Ein ganzer Kurs dauert in der Regel zwei bis drei Wochen. Während eines Tages stattfindende Kurse sind meistens in Blöcke unterteilt, wobei man sich zum Beispiel in den ersten beiden Stunden auf Grammatik konzentriert, dann auf Landeskunde oder Hörverstehen. Da das Wissen in sehr geballter Form vermittelt wird, sind Lernende kognitiv deutlich stärker gefordert als bei langfristigen berufsbegleitenden Kursen.
So funktionieren berufsbegleitende Kurse
Berufsbegleitende Kurse eignen sich für Lerner, die sich eine Sprache mit längerfristiger Anleitung aneignen wollen. Dabei werden alle Bereiche berücksichtigt, die beim klassischen Fremdsprachenerwerb eine Rolle spielen. Hierzu zählen etwa Rechtschreibung, Grammatik, alltägliche Kommunikation und Wortschatzarbeit.
Die Lerneinheiten sind über längere Zeiträume verteilt und deutlich kürzer als bei Blockseminaren. Je nach Anbieter finden sie ein Mal täglich, mehrmals täglich oder im Wochenrhythmus statt. Im Kern geht es dabei darum, sprachliche Fortschritte über längere Zeiträume zu erweitern und stetig zu festigen. Ein weiterer Kerngedanke besteht darin, dass die Lernenden neben dem Kurs ausreichend Zeit haben, ihr Privatleben und ihren Beruf ohne Einschränkungen wahrnehmen zu können.
Für jeden Lerntyp gibt es einen passenden Kurs
Bei der Auswahl eines geeigneten Kursangebots kommt es ganz auf den individuellen Lerntyp an. Legt man Wert auf eine langfristig angelegte Vermittlung mit festem Lehrpersonal und hat man ausreichend Zeit, sich neben Arbeit und Privatleben über längere Zeiträume mit der neuen Sprache zu beschäftigen, ist ein berufsbegleitender Kurs sicher die beste Wahl. Das liegt nicht zuletzt daran, dass in langfristigen Kursen oft auch Freundschaften zwischen den Kursteilnehmern entstehen.
Wenn man es hingegen eilig hat, weil man zum Beispiel bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Zertifikat erlangen will, oder hat man neben seinem Beruf zu wenig Zeit, regelmäßig an Kursen teilzunehmen, bietet sich ein Intensivkurs an. Gut geeignet ist diese Unterrichtsform zum Beispiel auch, wenn man nach einer längeren Pause wieder in eine Sprache einsteigen will.
Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass der Lernerfolg letztlich nur dann nachhaltig sein wird, wenn man das Gelernte auch regelmäßig anwendet. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, das in einem Intensivkurs erworbene Wissen in einem anschließenden berufsbegleitenden Kurs zu festigen. Eine Kombination beider Kursformate ist in den meisten Fällen die beste Wahl.
Über DIE NEUE SCHULE
DIE NEUE SCHULE befindet sich seit 1984 in Charlottenburg-Wilmersdorf. Sie bietet ein breites Spektrum an berufsbegleitenden Kursen und Intensivkursen an, wobei alle Lehrer Muttersprachler in der jeweils unterrichteten Sprache sind. Lerner profitieren auf diese Weise von besonders authentischem sprachlichem Input. Einen wesentlichen Anteil an der entspannten Lernerfahrung haben 31 großzügig bemessene helle Unterrichtsräume, eine große Bibliothek im Schulgebäude und eine gemütliche Cafeteria.
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