Marktbeobachter blicken besorgt auf US-Staatsanleihen: Anhaltende Kursverluste beflügeln Renditen
Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Mittwoch erneut Verluste hinnehmen müssen. Investoren sind besorgt über die wachsende Verschuldung der USA, die durch ein neu initiiertes Gesetzespaket der Regierung weiter steigen könnte. Dieses Paket sieht Steuersenkungen vor, die das bestehende Haushaltsdefizit verschärfen dürften. In der Folge gab der T-Note-Future für zehnjährige Staatsanleihen um 0,34 Prozent nach und notierte bei 109,83 Punkten. Parallel dazu kletterte die Rendite dieser Anleihen auf 4,54 Prozent.
Das Vertrauen der Märkte wurde zusätzlich durch die Entscheidung der Ratingagentur Moody's ins Wanken gebracht, den Vereinigten Staaten die begehrte Bestnote "AAA" zu entziehen. Diese Abstufung verdeutlicht die zunehmende Unsicherheit hinsichtlich der Kreditwürdigkeit der USA angesichts der steigenden Schuldenlast.
Obwohl keine bedeutenden konjunkturellen Daten im Handelsverlauf erwartet werden, bleibt die Sorge über die zukünftige Entwicklung der US-Finanzpolitik omnipräsent. Anleger blicken weiterhin auf Entwicklungen, die möglicherweise als Orientierungshilfe dienen könnten, doch der Markt bleibt vorerst von Zurückhaltung geprägt.

