Macron und Xi: Ein Treffen mit globalem Gewicht
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist diese Woche auf einem bedeutenden Staatsbesuch in China, der sowohl kulturelle als auch politische Dimensionen umfasst. Neben der Erkundung der Verbotenen Stadt in Peking wird Macron die Gelegenheit nutzen, um mit Chinas Staatschef Xi Jinping den Dialog über bilaterale Beziehungen und drängende internationale Themen zu vertiefen.
Eines der zentralen Themen in Macrons Agenda ist die Handelsbeziehung zwischen China und Europa. Frankreich drängt darauf, dass China eine fairere Handelspolitik verfolgt und wirft dem Land vor, den europäischen Zwischenhändlern mit subventionierten Produkten wie E-Autos, Stahl und Solarmodulen unfaire Konkurrenz zu machen. Dies hat in europäischen Wirtschaftskreisen immer wieder für Unmut gesorgt.
Darüber hinaus steht die geopolitische Lage in der Ukraine im Mittelpunkt des Treffens. Macron wird Chinas Einflussnahme auf Russland diskutieren, in der Hoffnung, dass Peking seinen diplomatischen Hebel zugunsten eines Waffenstillstands spielen lässt.
Bevor der französische Staatschef am Freitag nach Frankreich zurückkehrt, wird er in Chengdu einen Staudamm besuchen, was den strategischen Aspekt seiner Reise unterstreicht. Macrons Besuch in China ist der vierte seiner Amtszeit und spiegelt die herausragende Rolle Frankreichs als Chinas drittgrößter Handelspartner in der EU wider.

