Machtspiele am Persischen Golf: Trump droht Iran mit Vergeltung
In einer provokanten Rhetorik hat US-Präsident Donald Trump deutliche Worte an den Iran gerichtet. Angesichts angeblicher Morddrohungen gegen ihn positionierte sich Trump klar und stellte unmissverständlich klar, dass im Falle eines Attentats auf ihn hart zurückgeschlagen werde. "Das ganze Land wird in die Luft gesprengt werden", erklärte er entschlossen im Interview mit dem US-Sender NewsNation. Die Verantwortlichen, sollte ihm etwas zustoßen, stünden vor einer völligen Vernichtung, so seine entschiedene Botschaft.
Die diplomatischen Spannungen zwischen den beiden Nationen haben sich damit weiter zugespitzt. Nach den persönlichen Schmähreden von Irans oberstem Führer Ali Chamenei nimmt die Sorge vor einer militärischen Auseinandersetzung zu. Trump äußerte sogar kürzlich seinen Wunsch nach einem politischen Umsturz im Iran. Der Präsident Irans, Massud Peseschkian, betonte indes, dass jede feindliche Handlung gegen Chamenei als Kriegserklärung gewertet würde.
Die Lage im Iran bleibt insgesamt angespannt. Inmitten der jüngsten Massenproteste berichten Aktivisten von über 4.200 getöteten Demonstranten. Die iranische Führung beschuldigt indes "terroristische Elemente" und ihre langjährigen Widersacher, die USA und Israel, für die Eskalationen verantwortlich zu sein. Aufgrund der restriktiven Kommunikationspolitik lassen sich die Berichte jedoch nicht unabhängig verifizieren.

