London verhängt neue Sanktionen gegen russische Geheimdienstoffiziere
Die britische Regierung hat eine weitere Runde von Sanktionen gegen Mitglieder des russischen Geheimdienstes GRU angekündigt. Diese Maßnahmen richten sich gegen insgesamt 18 Offiziere aus drei verschiedenen Einheiten und sollen weitere bösartige Aktivitäten unterbinden, die im Auftrag des russischen Präsidenten Wladimir Putin ausgeführt wurden. Laut dem britischen Außenministerium sind die sanktionierten Offiziere über Jahre hinweg für eine Reihe von Cyberangriffen verantwortlich gewesen, die nicht nur binnen Großbritanniens, sondern auch international für Chaos sorgten.
Die Spione sollen unter anderem an dem verheerenden Angriff auf das Theater von Mariupol beteiligt gewesen sein und stehen im Verdacht, durch Cyberoperationen die militärischen Aktivitäten Russlands im Ukraine-Konflikt zu unterstützen. Angriffe auf britische Medienhäuser, Telekommunikationsunternehmen, politische Einrichtungen und die Energieversorgung sind nur einige der Maßnahmen, die auf das Konto der russischen Agenten gehen.
Außenminister David Lammy betonte, dass die Solidarität Großbritanniens mit der Ukraine "unerschütterlich" sei. Die Absicht Russlands, die europäische Stabilität zu gefährden, die ukrainische Souveränität zu untergraben und die Sicherheit der britischen Bürger zu bedrohen, werde nicht aufgegeben, so Lammy weiter. Solange diese Bedrohung besteht, wird Großbritannien mit harter Hand gegen derartige Verstöße vorgehen.

