Linken-Chefin übt scharfe Kritik an geplanter Diäten-Erhöhung
12. Februar 2014, 11:45 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Berlin (dts) - Die Linken-Chefin Katja Kipping hat scharfe Kritik an der geplanten Diätenerhöhung für Bundestags-Abgeordnete geübt. "Zehn Prozent Diätenerhöhung bis 2015, das passt einfach nicht in die Landschaft", sagte Kipping im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwochausgabe). Dieselben Abgeordneten, die "sich jetzt einen kräftigen Schluck aus der Pulle" genehmigten, wollten "den Mindestlohn bis 2018 einfrieren", kritisierte Kipping.
"Abgeordnete im Diätenrausch, Niedriglöhner auf Lohndiät, so geht das nicht", fügte sie hinzu. Stattdessen sei es Zeit für einen Systemwechsel, so Kipping. "Wir sollten die Diäten an die Entwicklung des Mindestlohns koppeln. Dann steigen die Diäten erst wieder, wenn der Mindestlohn über 8,50 Euro liegt", schlug die Linken-Politikerin vor.
"Abgeordnete im Diätenrausch, Niedriglöhner auf Lohndiät, so geht das nicht", fügte sie hinzu. Stattdessen sei es Zeit für einen Systemwechsel, so Kipping. "Wir sollten die Diäten an die Entwicklung des Mindestlohns koppeln. Dann steigen die Diäten erst wieder, wenn der Mindestlohn über 8,50 Euro liegt", schlug die Linken-Politikerin vor.

