Lichtspiele der Extraklasse: Wie Pragmata und Resident Evil Requiem die RE Engine mit Path Tracing zum Strahlen bringen
Wenn du in den letzten Wochen die düsteren Korridore in Resident Evil Requiem durchschritten hast, konntest du bereits erahnen, zu welchen visuellen Höchstleistungen die hauseigene Technologie von Capcom fähig ist. Nun steht mit Pragmata das nächste Schwergewicht in den Startlöchern, das die Messlatte für grafische Opulenz noch ein gewaltiges Stück höher legt. Es geht dabei um weit mehr als nur ein paar hübsche Reflexionen; es ist die Geburtsstunde einer neuen Ära der Beleuchtung, die deinen Blick auf virtuelle Welten nachhaltig verändern wird. Die Detailverliebtheit, mit der die Entwickler hier zu Werke gehen, zeugt von einer Hingabe, die in der Branche ihresgleichen sucht.
Die langwierige Perfektionierung der RE Engine
Hinter den Kulissen war die Implementierung der vollständigen Pfadverfolgung, im Fachjargon oft als Path Tracing bezeichnet, ein wahres Mammutprojekt für die technischen Koryphäen bei Capcom. In einem kürzlich veröffentlichten, einstündigen Vortrag offenbarten die Ingenieure Hitoshi Mishima und Calvin Hsu, dass das Team stolze anderthalb Jahre investierte, um diese fortschrittliche Technologie direkt in das Grundgerüst der RE Engine einzuweben. Ein wesentlicher Baustein für diesen Erfolg war die enge Zusammenarbeit mit dem Grafikkartenriesen Nvidia. Um die enorme Rechenlast zu bewältigen und gleichzeitig eine flüssige Bildrate zu gewährleisten, griffen die Experten auf die Strahlrekonstruktion von DLSS zurück. Diese algorithmische Finesse hilft dabei, das unvermeidbare Bildrauschen zu eliminieren, das bei solch komplexen Lichtberechnungen in Echtzeit entsteht. Das hat allerdings zur Folge, dass du in den vollen Genuss dieser Grafikpracht nur kommst, wenn in deinem Rechner eine moderne Grafikkarte der RTX Serie ihren Dienst verrichtet.
Technologische Finessen und visuelle Brillanz
Die Entscheidung für diese exklusive Hardwareanbindung ermöglichte es den Entwicklern, tiefgreifende Optimierungen vorzunehmen. Anstatt sich mit simplen Annäherungen zufriedenzugeben, nutzt das System ein spezielles Auswahlverfahren für die wichtigsten Lichtquellen, um die Effizienz zu maximieren. Dabei wurden sogar physikalische Gesetzmäßigkeiten angepasst: So kompensiert die Engine beispielsweise die Helligkeit bei punktuellen Lichtstrahlen, um unschöne Abdunklungen in den Randbereichen zu vermeiden. Besonders beeindruckend zeigt sich die Technik bei schwierigen Oberflächen wie gefrostetem Glas oder fallenden Regentropfen. Wo herkömmliche Methoden oft an ihre Grenzen stoßen und visuelle Fehler produzieren, sorgt die neue Lichtrekonstruktion für eine physikalisch korrekte Lichtbrechung. In Kombination mit DLSS 4 und der Multi Frame Generation werden zusätzliche Zwischenbilder generiert, die den Spielfluss selbst bei maximalen Details geschmeidig halten. So wird Resident Evil Requiem auf dem PC zu einem absoluten Vorzeigetitel für moderne Hardware.
Heldenhafte Kämpfe und plattformübergreifende Abenteuer
Während Resident Evil Requiem bereits die Gruselfans weltweit in seinen Bann zieht, bereitet Pragmata eine ganz eigene Bühne für taktische Tiefe. Du schlüpfst in die Rolle von Hugh, der sich gemeinsam mit dem Androiden Diana durch eine mysteriöse Umgebung namens The Cradle kämpft. Dein Arsenal ist dabei ebenso vielseitig wie futuristisch: Von der präzisen Grip Gun bis hin zum brachialen Shockwave Blaster, der ganze Gegnergruppen auf einmal das Fürchten lehrt, ist alles dabei. Da die Feinde in Pragmata über eine extrem robuste Verteidigung verfügen, bist du zwingend auf die Hackingfähigkeiten von Diana angewiesen, um ihre Schilde zu schwächen. Beide Titel zeigen eindrucksvoll, dass Capcom momentan auf einer Erfolgswelle reitet. Erhältlich sind die Abenteuer für den PC, die PlayStation 5, die Xbox Series X S und sogar für die Nintendo Switch 2. Im hiesigen Handel kosten die Konsolenfassungen dieser AAA Titel aktuell rund 74,99 Euro, während PC Fans bei verschiedenen Anbietern oft schon für etwa 69,99 Euro zuschlagen können.

