Lars Klingbeil fordert fairen Wettbewerb und besseren Marktzugang in China
Zum Auftakt seiner Reise nach China betont Vizekanzler Lars Klingbeil, wie essenziell fairer Wettbewerb und erweiterter Marktzugang für deutsche Unternehmen sind. "Der Zugang zu kritischen Rohstoffen und die Reduktion chinesischer Überkapazitäten in Bereichen wie Stahl und Elektromobilität sind für die Wirtschaft und Arbeitsplätze in Deutschland von höchster Wichtigkeit", erklärte der Finanzminister und SPD-Vorsitzende in Berlin vor seinem Abflug nach Peking. Er unterstrich die Wettbewerbsbereitschaft Deutschlands, sofern dieser fair erfolge.
Klingbeil ist der erste Minister der schwarz-roten Regierung, der nach China reist, nachdem Außenminister Johann Wadephul (CDU) seine Reise verschoben hatte, da ihm in Peking keine ausreichend hochrangigen Gesprächspartner zur Verfügung standen. Dennoch betonte Klingbeil die Bedeutung des Dialogs mit China, um inmitten wachsender globaler Spannungen Lösungen für dringende Probleme zu finden.
Konkret plant er, intensiv über Kooperationen im Finanzsektor und verbesserten Marktzugang für deutsche Firmen zu sprechen. Ebenso wird der potenzielle Einfluss Chinas im Ukraine-Konflikt thematisiert. "China spielt eine entscheidende Rolle bei der Beendigung dieses Krieges", betonte Klingbeil.

